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SVG-Input 2019: «Teeniekrise» oder psychische Erkrankung?

Der neue Wissens- und Netzwerkanlass des SVG

Jeder Betrieb, der Lernende ausbildet, weiss: Arbeits- und Sozialverhalten der Jugendlichen, ihre Stimmung und Leistung können schwanken. Doch wo ist die Grenze zwischen typischer «Teeniekrise» und psychischer Erkrankung? Dieser intensive Halbtag vermittelt praxistaugliche Impulse und Handlungsansätze.

Beim Einstieg ins Berufsleben macht jungen Erwachsenen vieles zu schaffen: Der veränderte Tagesrhythmus, die Anpassung an in der Arbeitswelt geltende soziale Regeln, ungewohnte Verantwortung und Belastung können zu Überforderung führen. Doch wer Probleme hat, wird früher oder später selbst zum Problem: Leistungsabfall, Unzuverlässigkeit, Absenzen, negativer Einfluss aufs Team, geschäftsschädigender Umgang mit Kunden sind nur einige Auswirkungen. Schlimmstenfalls mündet das im Lehrabbruch. Eine Katastrophe für den ausbildenden Betrieb – und schlecht für die gesamte Branche.

Ein schmaler Grat

Wer Jugendliche durch diese herausfordernde Phase begleitet, muss zuverlässig zwischen ganz natürlichen Entwicklungsherausforderungen und krankhaften Veränderungen der Psyche unterscheiden können. Ein schmaler Grat, denn typische «Teeniekrisen» wie Liebeskummer oder Stress mit den Eltern können kurzfristig Symptome auslösen, wie sie auch bei ernsten psychischen Erkrankungen zu beobachten sind. Ein Beispiel: Der Lernende Julian wirkt seit etwa zwei Wochen abwesend und müde, ist in dieser Zeit mehrmals zu spät gekommen. Er ist reizbar, kann auch sachliche Kritik nicht mehr annehmen, ist unkonzentriert – Fehler schleichen sich ein.

Praxistaugliche Handlungsansätze

Ist der Grund für Julians verändertes Verhalten bloss ein simpler Streit zu Hause? Oder sind das vielleicht Anzeigen einer Depression? Um krankhafte Veränderungen der Psyche von kurzzeitigen «Schlechtwetterphasen» unterscheiden zu können, muss man sich mit den verschiedenen psychischen Krankheiten und deren Auffälligkeiten befassen.

Im Rahmen des «SVG-Input» werden die häufigsten bei Jugendlichen vorkommenden psychischen Krankheiten vorgestellt und besprochen: ADHS, Depressionen und Persönlichkeitsstörungen (unter anderem das Boderline-Syndrom). Neben den typischen Krankheitsmerkmalen liefert die Referentin Ruth Steck auch konkrete und praxistaugliche Handlungsansätze für den Umgang mit betroffenen Jugendlichen.

 

Die Referentin Ruth Steck...

...ist Psychologin, lic. phil., Ausbilderin mit eidg. Fachausweis, hat eine Erstausbildung als Krankenschwester AKP und ist Inhaberin einer eigenen Firma (Steck ABC – Ausbildung, Beratung, Coaching). Die ehemalige Berufsbildnerin bildet heute selbst Berufsbildner/-innen aus und kennt sich sehr gut aus mit den Bedürfnissen und Eigenheiten von Lernenden.

Programm

14.00 Uhr Willkommenskaffee
14.30 Uhr Begrüssung durch Thomas Leu, SVG-Präsident sowie Wolfgang Pierer, Leiter Hotellerie am Kantonsspital St. Gallen
14.40 Uhr «Teeniekrise» oder psychische Erkrankung?
Referat von Ruth Steck, (Psychologin, lic. phil., Ausbilderin mit eidg. Fachausweis, ausgebildete Krankenschwester AKP)
15.45 Uhr Kurze Pause
16.00 Uhr Fortsetzung des Referats
17 – 18 Uhr Ausklang mit Apéro

 

Hinweis:

In der gedruckten und per Post versendeten Ausschreibung hat sich leider ein Fehler bei der Ortsangabe eingeschlichen (falsche Strassennummer und Wegbeschreibung). Im nachstehenden PDF sowie im Link zur Ortsangabe wurde die Angabe korrigiert, und zur Sicherheit versenden wir zusammen mit den Teilnahmebestätigungen den korrekten Anfahrtsplan.

Wir bedanken uns für die Unterstützung!

  • Hauptsponsor: SVG-Input 2019: «Teeniekrise» oder psychische Erkrankung?
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Betriebsferien

Vom 24. Dezember 2018 bis und mit 4. Januar 2019 gönnt sich das Team der SVG-Geschäftsstelle eine kleine Auszeit. Anfragen und Anmeldungen, die uns in dieser Zeit erreichen, beantworten wir sehr gern nach unserer Rückkehr.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

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