SVG | Geschäftsstelle | Marktgasse 10 | CH-4800 Zofingen | +41 62 745 00 04 | Mail

Personalführungsexperte/-expertin mit Zertifikat SVG

11-tägige praxisorientierte Intensivausbildung (berufsbegleitend)

Führen ist eine bereichernde, herausfordernde Aufgabe und permanente Lebensschule. Sie hat in erster Linie mit Persönlichkeit, Präsenz und Achtsamkeit und in zweiter Linie mit Wissen und den richtigen Techniken zu tun. Effektiv ist Führung dann, wenn es gelingt, das Engagement der Mitarbeiter für betriebliche Ziele zu erhalten und zu erweitern.

Die Führungsausbildung SVG ist eine berufsbegleitende und praxisorientierte, insgesamt 11-tägige Intensivausbildung, bei der stark auf die individuelle Führungspersönlichkeit der Teilnehmer eingegangen wird.

Die Ausbildung richtet sich an Führungskräfte mit Praxiserfahrung in der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie, die ihr Wissen vertiefen und ihre Führungskompetenzen optimieren möchten und sich als "Personalführungsexperte/-expertin mit Zertifikat SVG" auf dem Markt als qualifizierte Führungspersönlichkeit ausweisen wollen.

Für den Erhalt des Zertifikats beachten Sie bitte die Bestimmungen in der Wegleitung.

Das detaillierte Programm und alle Daten finden Sie untenstehend oder in der PDF-Ausschreibung.

Anmeldung

bis 15. Januar 2019 mittels Anmeldeformular in der PDF-Ausschreibung

Die Ausbildung wird mit mindestens 10 und maximal 16 Teilnehmern durchgeführt.

Diese Ausbildung wird organisiert durch den Schweizer Verband für Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie. Die Projektentwicklung wurde unterstützt durch die "Stiftung zur Förderung der Ausbildung in der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie".

Art des Termins

Ausbildung

Richtet sich an folgende Hierarchiestufe/-n:

Kader

Details und Daten

Zulassung zur Ausbildung

Zur Ausbildung werden Führungskräfte mit mehrjähriger ausgewiesener Führungserfahrung als Linien- oder Fachverantwortliche zugelassen. Hohe Lern- und Reflexionsbereitschaft sowie Wille, Motivation und Möglichkeit, sich zeitlich und persönlich auf eine intensive Lernzeit einzulassen, werden vorausgesetzt.

Ist nicht klar, ob die Mindestanforderungen erfüllt sind, besteht die Möglichkeit zur telefonischen Vorabklärung mit der Ausbildungsleitung. Aufgrund der Empfehlung letzterer entscheidet der SVG abschliessend über die Zulassung.

Aufbau der Ausbildung

Zu Beginn der Ausbildung findet eine persönliche Standortbestimmung mit Erstellung eines Stärken- und Schwächenprofils statt, und die Lernziele werden festgelegt. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs mit der Ausbildungsleiterin ein individuelles Feedback zu ihren vorhandenen Führungsqualitäten.

Es folgen drei Ausbildungsmodule sowie vier "Best-Practice-Vernetzungsmodule", die in Kleingruppen jeweils zwischen den Ausbildungsterminen stattfinden. Parallel realisieren die Teilnehmer ein Praxisprojekt, welches beim Ausbildungsabschluss präsentiert wird und das – nebst dem Besuch aller Module – für die Erlangung des Zertifikats benötigt wird.

Einführung und Standortbestimmung

Die Teilnehmer lernen sich kennen und erhalten eine Einführung in die Ausbildung, speziell in das Praxisprojekt und die Vernetzungsmodule. Sie kennen ihre Stärken und Schwächen als Führungsperson, legen persönliche Lernziele zur Erweiterung und Vertiefung ihrer Kompetenzen fest und definieren gemeinsam mit der Ausbildungsleitung ihr Praxis-projekt.

Inhalte:

  • Einführung in die Ausbildung
  • Einführung in das breite Feld der Führung: Konzepte und Kompetenzen
  • Stärken-, Schwächen- und Potentialanalyse in Einzel- und Gruppenarbeit
  • Feedback, persönliches Auswertungsgespräch mit der Ausbildungsleitung
  • Terminliche Organisation der Vernetzungsmodule und des Beratungsgesprächs

Modul 1: Führen durch Präsenz

Die Teilnehmer sind sich der Bedeutung von Führung im Allgemeinen und ihres persönlichen Führungsverständnisses bewusst. Sie kennen die Notwendigkeit persönlicher Präsenz und Achtsamkeit für eine Gesundheit erhaltende und effektive Führung. Mit dem nötigen Know-how sind sie in der Lage, ihre persönliche Präsenz kontinuierlich zu steigern und damit sich selbst und ihre Mitarbeiter zeitgemäss und wirkungsvoll zu führen.

Inhalte:

  • Die Führungsaufgabe: Sinn, Herausforderung und Bereicherung
  • Verschiedene Führungsverständnisse kennenlernen, das eigene erkunden
  • Einführung in das Konzept von Präsenz und Achtsamkeit im Allgemeinen und als Führungsperson
  • Schulung von Präsenz und Achtsamkeit: Gelassenheit und Kraft entwickeln im Umgang mit mentalen, emotionalen und physischen Vorgängen
  • Führen durch Präsenz: Herausfordernde Führungssituationen achtsam, stabil und beweglich zugleich gestalten
  • Einführung in Projektarbeit und Praxisprojekt; Schulung konzeptioneller Fähigkeiten

Modul 2: Wirkungsvoll kommunizieren

Dieses Ausbildungsmodul vermittelt die Grundlagen verhaltenswirksamer Kommunikation und konstruktiver Konfliktbewältigung. Situativ angepasst können die Teilnehmer ermöglichend oder begrenzend kommunizieren, informieren und vermitteln. Sie lernen sich verständlich, klar und mit Bedacht auszudrücken, Entscheidungen herbeizuführen und diese handlungswirksam zu verfolgen.

Inhalte:

  • Grundlagen der Kommunikation (von der Wahrnehmung bis zum Wort) und des Konfliktmanagements (von der Ursache bis zur Intervention)
  • Verschiedene Führungsgespräche (bilateral oder im Team; Informations-, Delegations-, Qualifikations-, Anerkennungsgespräch etc.) kennen und gezielt einsetzen
  • (Schwierige) Gespräche planen und souverän führen
  • Konflikte erkennen und konstruktiv bewältigen
  • Gesprächstechniken anwenden (aktives Zuhören, wirksame Fragen, konstruktiv konfrontieren mit Ich-Botschaften)

Modul 3: Effizient führen

Die Teilnehmer kennen die Grundlagen effizienter Führung in stabilen und weniger stabilen Zeiten. "Konzentration der Kräfte", "Blick für das Wesentliche", "schlanke Organisation" sind einige Stichworte, die den gezielten, schonenden und entschlossenen (Nicht-)Einsatz von Ressourcen ermöglichen. Für eine gesunde Balance zwischen Input und Output lernen die Teilnehmer Instrumente zur Steigerung ihrer persönlichen und betrieblichen Effizienz kennen und wissen sie in der Praxis anzuwenden.

Inhalte:

  • Das Wesen von Veränderungen und Wandel erkennen, Veränderungen und Herausforderungen bewusst gestalten
  • Umgang mit Druck und Stress erzeugenden Situationen: Halt und Beweglichkeit resp. Ordnung und Flexibilität bewahren und entwickeln
  • Arbeitsplatzanalyse: Erhebung produktiver Phasen und Ressourcenfresser
  • Zeitmanagement: Planungs- und arbeitstechnische Hilfsmittel, Sitzungen leiten
  • Schulung von Präsentationstechniken (auch im Hinblick auf die Präsentation des Praxisprojekts)

Praktischer Teil

"Best Practice"-Vernetzungsmodule

Im Rahmen dieser Praxismodule, die jeweils zwischen zwei Ausbildungsmodulen stattfinden, vernetzen sich die Teilnehmer durch gegenseitige Betriebsbesuche, Erfahrungsaustausch und Praxisberatung in Kleingruppen von ca. 4 Personen. Am Anfang jedes der vier Module steht jeweils eine ca. einstündige Betriebsbesichtigung mit Vorstellung des Führungsbereichs durch den gastgebenden Teilnehmer. Unter fachkundiger Leitung werden anschliessend während ca. 3 Stunden aktuelle Fragen aus der eigenen Führungspraxis lösungs- und handlungsorientiert bearbeitet. Mögliche Themen können sein: aktuelle Konfliktsituation, bevorstehende Qualifikation, organisatorische Fragen, Personalselektion, Absenzenwesen, schwierige Mitarbeitersituation etc.

Praxisprojekt

Parallel zur Ausbildung realisieren die Teilnehmer ein Praxisprojekt, das durch die Ausbildungsleitung begleitet und qualifiziert wird. Das Praxisprojekt hat zum Ziel, die individuelle Führungswirksamkeit der einzelnen Teilnehmer zu verbessern. Mögliche Projektthemen könnten sein: Verbesserung der Zusammenarbeit, Optimierung von Abläufen, Steigerung der Motivation, Vorgesetztenfeedback etc. – Anlässlich des Ausbildungsabschlusses präsentieren die Teilnehmer ihr Praxisprojekt sowie ihre Ergebnisse und gewonnenen Erkenntnisse.

Abschluss und Zertifizierung

Zum Abschluss der Ausbildung präsentieren die Teilnehmer ihr Praxisprojekt, überprüfen ihre Lernziele, bilanzieren ihre Lernerfahrungen und -erfolge. Bei vollständig erfüllten Kriterien gemäss Wegleitung erhalten die Teilnehmer das SVG-Zertifikat überreicht..

Inhalte:

  • Präsentation der Praxisprojekte und Feedback
  • Überprüfung der Lernziele
  • Bündeln und Ankern von zentralen Lernerfahrungen und Erkenntnissen
  • Gemeinsamer Abschluss mit Zertifikatsübergabe

Daten

Fr und Sa, 22. und 23. März 2019:
Einführung und Standortbestimmung

Termin nach Absprache
Persönliches Beratungsgespräch (1,5 h)

Termin nach Absprache
Best-Practice-Vernetzungsmodul 1 (1/2 Tag)

Fr und Sa, 17. und 18. Mai 2019
Modul 1: Führen durch Präsenz

Termin nach Absprache
Best-Practice-Vernetzungsmodul 2 (1/2 Tag)

Fr und Sa, 05. und 06. Juli 2019
Modul 2: Wirkungsvoll kommunizieren

Termin nach Absprache
Best-Practice-Vernetzungsmodul 3 (1/2 Tag)

Fr und Sa, 13. und 14. September 2019
Modul 3: Effizient führen

Termin nach Absprache
Best-Practice-Vernetzungsmodul 4 (1/2 Tag)

Fr, 22. November 2019
Abschluss und Zertifizierung

Anzeige

Kontakt

SVG – Schweizer Verband für Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie
Geschäftsstelle
Marktgasse 10
CH-4800 Zofingen

Tel. +41 62 745 00 04
Mail

Betriebsferien

Vom 24. Dezember 2018 bis und mit 4. Januar 2019 gönnt sich das Team der SVG-Geschäftsstelle eine kleine Auszeit. Anfragen und Anmeldungen, die uns in dieser Zeit erreichen, beantworten wir sehr gern nach unserer Rückkehr.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

Auf dem Laufenden bleiben